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SUMMARY:Ausstellung Catherine Christer Hennix: Cosmological Critique
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DESCRIPTION:Die Ausstellung Cosmological Critique widmet sich dem komplexen
	 Werk von\nCatherine Christer Hennix (1948\, Stockholm – 2023\, Istanbul)\
	, die in ihrer\nPraxis über fünf Jahrzehnte Musik\, Mathematik\, Sprache u
	nd Spiritualität zu\neinem einzigartigen Denkraum verdichtete. Hennix vers
	tand ihre Arbeiten als\n„semiotische Objekte“ – Zeichen\, Diagramme\, Text
	e sowie Klang- und\nLichtkompositionen –\, durch die sie Wahrnehmung und b
	edeutungsbildende Prozesse\nzu erforschen und transformieren suchte.\n\nAu
	sgehend von den experimentellen Musikszenen Stockholms und New Yorks\nentw
	ickelte Hennix ab den späten 1960er Jahren einen Ansatz\, der sich zwische
	n\nminimalistischer Komposition\, mathematischer Forschung und metaphysisc
	her\nSpekulation bewegt. Prägend für ihre Entwicklung waren Begegnungen mi
	t La Monte\nYoung\, Marian Zazeela und Pandit Pran Nath\, deren Ideen ihr 
	Verständnis von\nZeit\, Klang und Kontinuität nachhaltig beeinflussten. Pa
	rallel dazu beschäftigte\nsie sich intensiv mit den philosophischen\, logi
	schen und linguistischen\nGrundlagen der Mathematik und war u. a. Gastprof
	essorin am ersten Labor für\nkünstliche Intelligenz am MIT.\n\nCosmologica
	l Critique ist die bislang umfangreichste Präsentation der Künstlerin\nin 
	Deutschland und spannt einen Bogen von frühen grafischen Notationen über\n
	immersive Installationen bis hin zu abstrakten Nō-Dramen\, Malerei und Sku
	lptur\nsowie zu Fragen transfeministischer Ästhetik und Politik. Wiederkeh
	rende Ansätze\naus Mathematik oder Psychoanalyse fungieren hier weniger al
	s Referenzen\, sondern\nstrukturieren die Werke selbst. Diese lassen sich 
	als Manifestationen eines\nradikalen konzeptuellen und kritischen Projekts
	 lesen\, in dem poetische\,\nmathematische\, musikalische und künstlerisch
	e Erkenntnisformen untrennbar\nmiteinander verwoben sind und sich westlich
	e Denkkategorien und mediale\nOrdnungen in kosmischer Perspektive auflösen
	.
URL:https://keepkarlsruheboring.org/event/ausstellung-cc-hennix-one-dark-tw
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Die Ausstellung <em>Cosmological Critique</
	em> widmet sich dem komplexen Werk von Catherine Christer Hennix (1948, St
	ockholm – 2023, Istanbul), die in ihrer Praxis über fünf Jahrzehnte Musik,
	 Mathematik, Sprache und Spiritualität zu einem einzigartigen Denkraum ver
	dichtete. Hennix verstand ihre Arbeiten als „semiotische Objekte“ – Zeiche
	n, Diagramme, Texte sowie Klang- und Lichtkompositionen –, durch die sie W
	ahrnehmung und bedeutungsbildende Prozesse zu erforschen und transformiere
	n suchte.</p><p>Ausgehend von den experimentellen Musikszenen Stockholms u
	nd New Yorks entwickelte Hennix ab den späten 1960er Jahren einen Ansatz, 
	der sich zwischen minimalistischer Komposition, mathematischer Forschung u
	nd metaphysischer Spekulation bewegt. Prägend für ihre Entwicklung waren B
	egegnungen mit La Monte Young, Marian Zazeela und Pandit Pran Nath, deren 
	Ideen ihr Verständnis von Zeit, Klang und Kontinuität nachhaltig beeinflus
	sten. Parallel dazu beschäftigte sie sich intensiv mit den philosophischen
	, logischen und linguistischen Grundlagen der Mathematik und war u. a. Gas
	tprofessorin am ersten Labor für künstliche Intelligenz am MIT.</p><p><em>
	Cosmological Critique </em>ist die bislang umfangreichste Präsentation der
	 Künstlerin in Deutschland und spannt einen Bogen von frühen grafischen No
	tationen über immersive Installationen bis hin zu abstrakten Nō-Dramen, Ma
	lerei und Skulptur sowie zu Fragen transfeministischer Ästhetik und Politi
	k. Wiederkehrende Ansätze aus Mathematik oder Psychoanalyse fungieren hier
	 weniger als Referenzen, sondern strukturieren die Werke selbst. Diese las
	sen sich als Manifestationen eines radikalen konzeptuellen und kritischen 
	Projekts lesen, in dem poetische, mathematische, musikalische und künstler
	ische Erkenntnisformen untrennbar miteinander verwoben sind und sich westl
	iche Denkkategorien und mediale Ordnungen in kosmischer Perspektive auflös
	en.</p>
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